| Als Castro auf Kuba die Macht übernommen hatte, suchten sich zahlreiche seiner tabakanbauenden Landsleute ein nicht- sozialistisches Refugium. Sie fanden es auf den karibischen Nachbarinseln Jamaica und Nicaragua. Und mit der Zeit gelang es diesen Herstellern, Zigarren auf den Markt zu bringen, die von hervorragender Qualität waren und der Havanna sehr nahe kamen. Die Amerikaner hatten sicher politische Gründe, die Jamaica-Zigarre den Havannas vorzuziehen, doch auch in Europa greifen Zigarrenfreunde zu diesen in der Regel auch preiswerteren Alternativen. Zwar sollte man sich nichts vormachen: die Havanna steht nach wie vor auf Rang eins, doch seien Jamaica- und Nicaragua-Zigarren nachdrücklich empfohlen. |